Moskau am Abend des 10.10.2015
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Schotten in Russland 2018


Auf dem Glockenturm in Sergiev Posad

Herbstliches Moskau

Blick zum Luzniki-Stadion

Biologieunterricht

Zeichenunterricht

Das Museum des 2. Weltkriegs

Gang über das Moskauer Messegelände

Das Denkmal der russischen Raumfahrt

Vom 6.-20.10.2018 verbrachten 22 Schüler in Moskau im Rahmen des 30. Schüleraustausches des Schottengymnasiums mit der Schule 1434 Ramenki. Hier sind Eindrücke der Schüler veröffentlicht, die laufend ergänzt werden. Begleitet wurden die chüler von Mag. Martin Schöffberger und P. Sebastian Hacker. Sie wohnten in Familien, besuchten den Unterricht in der Schule 1434 und nähmen an Exkursionen teil. Zum Festakt des Austauschjubiläums reisten eigens aus dem Stadtschulrat für Wien Landesschulinspektorin Mag. Waltraud Mori, aus dem Schottengymnasium Dir. Mag. Josef Harold und Administrator Mag. Markus Kiesenhofer an.

www.russischlehrer.at/raust2018

Bericht in der Moskauer Schulzeitung

6.10.2018

Moskau – eine Metropole

Beim Landeanflug habe ich einen falschen ersten Eindruck von der Stadt bekommen, da ich aus dem Fenster nur einfache Einfamilienhäuser und große Wälder gesehen habe. 
Das war aber nur deshalb so, weil der Flughafen ganz am Rande der Metropole liegt. Als wir dann mit dem Bus vom Flughafen in den Bezirk Ramenki gefahren sind, wurde uns allen klar, wie riesig diese Stadt eigentlich ist. Die langen und breiten Straßen sind von unzähligen großen Wohnhäusern und schönen Denkmälern umgeben. Alles hier ist um einiges größer als wir es gewohnt sind.
Luke Theiser (7.b)

Во время посадки самолета я получил первое впечатление о городе, я видел только простые жилые  дома и большие леса из окна. Но это было только потому, что аэропорт расположен на окраине мегаполиса. Когда мы ехали на автобусе из аэропорта в район Раменки, мы все поняли, насколько огромный этот город на самом деле. Длинные и широкие улицы окружены бесчисленными большими жилыми зданиями и красивыми памятниками. Все здесь намного больше, чем мы привыкли.

7.10.2018

Russland einmal anders – Abtauchen in die russische Tiefsee

«МОСКВАРИУМ» ist ein riesiges Aquarium, dass sich am ВДНХ-Platz befindet. An diesem Ausflug nahmen teil: Leonie, ihre Gastfamilie, Julian, Ivana, meine Austauschschülerin und ich. Was mich am meisten fasziniert hat, war erstens das große Gebӓude, zweitens die riesige Menge an verschiedenen Arten von Fischen und drittens die riesigen Beluga-Wӓle am Ende der Besichtigung.
Adriana Irinkova (7.b)

Что мне больше всего понравилось? Трудно сказать, но я выбираю аквариум.
«МОСКВАРИУМ» это большой аквариум, который расположен на ВДНХ. На экскурсии были Леони со своей семьей, Юлиан, Ивана – моя подруга по обмену и я. Меня больше всего впечатлило: во первых, большое здание, во вторых, огромное количество различных видов рыб и в третьих, две большие белуги в конце осмотра.



8.10.2018

„Пролетарии всех стран, соединяйтесь!“

Mit diesen weltberühmten sozialpolitischen Worten wurde unsere Tour vom Roten Platz (Красная площадь) weiter hin zum Bolschoi-Theater (Большой театр) fortgeführt. Was meiner Meinung nach das Interessanteste und zugleich Unvorstellbarste ist, sind die vier bis acht Meter dicken Mauern des Kremls; denn an deren Stelle hatten sich schon vorher zwei andere Fundamente aus unterschiedlichen Baumaterialien befunden. Außerdem drehen sich die auf den Turmspitzen angebrachten rubinroten Sterne im Wind, und werden – wie wir von unserer Stadtführern erfahren haben – von 5000-Watt-Lampen beleuchtet.
Interessant ist – so nebenbei erwähnt – die Übersetzung des oben zitierten Marx-Ausspruchs; denn durch „ver-EIN-igen“ wird auch das odin (один) des russischen Zitats wiedergegeben, und doch weist es eine Zweideutigkeit auf, wenn man die zweite Bedeutung „mitmachen“ heranzieht.
„Russisch Schüler aller Schulen, macht mit!“

Пролетарии всех стран, соединяйтесь – с этими словами мы гуляли по Красной площади и у Большого театра. Самое интересное для меня было, что стена перестраивалась три раза. Звезды на кремлевских башнях могут вращаться на 360 градусов, а лампы внутри них 5000w. Ещё интересный момент это схожесть перевода значения слова «Соединяйтесь» в русском и немецком языках. 

Laurenz Lukasser (7.c)

Restaurantbesuch in Moskau

Da ich jetzt zum ersten Mal in Russland bin, habe ich mich schon vorher sehr darauf gefreut und war gespannt auf unsere Bustour durch das Zentrum Moskaus und auf den Besuch in einem russischen Restaurant. Dort angekommen wurden Adrian und ich vor der Toilette von einem russischen Wachmann angesprochen, wer wir seien und was wir hier machten. Unser Russisch wurde auf die Probe gestellt, aber wir konnten ihm erfolgreich vermitteln, dass unsere Klasse oben im Restaurant auf uns warte.
Der Buchweizenbrei mit Huhn wird leider nicht zu meiner Leibspeise werden. Dennoch war es eine gute Einstimmung auf die folgenden kulinarischen Erlebnisse. 

В ресторане в сердце Москвы 
Поскольку я впервые был в России, я с нетерпением ждал нашего автобусного тура по центру Москвы  с обедом в ресторане. Приехав туда, мы с Адрианом пошли в туалет, и охранник спросил нас: кто мы и что мы тут делаем. Наш русский был не очень хорош, но мы смогли ему объяснить, что наш класс наверху, а мы отошли в туалет. Гречневая каша с курицей, к сожалению, не самая моя любимая еда, тем не менее это было хорошее начало.

Laurenz Lengheimer (7.a)

9.10.2018

Krieg und Frieden

Nach einem überraschend guten Mittagessen ging es dann zum «Музей Великой Отечественной войны на Поклонной горе». Davor jedoch spazierten wir noch durch den «Парк победы» und hatten auch Zeit um einige Fotos zu machen. Im „Museum des großen vaterländischen Krieges“ bekamen wir eine zweistündige Führung, welche die harte und grausame Zeit des 2. Weltkriegs thematisierte. Auch anhand von einigen Bildern wurde die damalige Zeit noch besser veranschaulicht.

Война и мир
После неожиданный хорошего едят, мы ходили на «Музей Великой Отечественной войны на Поклонной горе». До этого мы гуляли по «Парку победы», чтобы сделать фотографии. В Музее Великой Отечественной войны на Поклонной горе у нас была экску́рсия с экскурсово́дом. Она описала нам  жестокое время войны. Мы также  смотрели  много картин.


Stanislaus Peterlik (7.c)

Von der Mikroskopie zum mikroskopischen Arbeiten

Das Beobachten einer Zelle durch ein russisches Mikroskop – wer hat das schon erlebt – ist etwas Neues für mich. Die rosafarbenen Formen, umgeben von russischem Fachvokabular, zu suchen ist eine Herausforderung, und wenn man die Zellen dann sieht, ist es um so lohnender.
Russische Spielzeuge: Die Матрёшка, geschnitzte Figuren oder einfache Küchengeräte. Interessante hölzerne Geräte, die bemalt sind – das alles sehen wir auf einem Tisch und wir dürfen sie begutachten und benutzen. Dann haben wir eine kleine Puppe aus einfachen Stoffen gebastelt, die eine typische russische Frau darstellen soll.

Adrian Tudosze (7.c)

10.10.2018

Von der Mikrokunst zur Makrokunst

Mittlerweile waren das alltägliche russische Frühstück und die 3 Schulstunden pro Tag von 9:00 bis 12:00 zur Gewohnheit geworden. Womit jedoch niemand gerechnet hatte, war, dass auf das Proben sowohl russischer, als auch österreichischer Lieder und Nationalhymnen eine zweistündige Unterrichtseinheit folgte, die die Bedeutung und Herstellung der sogenannten дымковская игрушка plus praktischer Ausführung beinhaltete. So leise wie in diesen zwei Stunden erlebt man unsere Gruppe nur selten, da sich zwar jeder gut vorstellen kann wie eine бабушка stundenlang vor einer Keramikfigur sitzt und Ihr Farbe verleiht, doch selbst befinden wir uns kaum in dieser Situation.
Aber wie kann man die Kultur eines Landes besser kennenlernen, als durch sorgfältigste Handarbeit, in welcher das kleinste Zucken der Hand, wie auch im militärischen Bereich beim Abzug einer Schusswaffe (in Gedanken an den gestrigen Tag) großen Schaden anrichten kann und sich in jeder Keramikfigur das mit Farben zum Ausdruck gebrachte Individuum des Künstlers wieder spiegelt.

От микро-искусство до макро-искусства

Между тем русский завтрак и три школьных часу в день с 9 до 12 часов стали обычным делом. Но никто не ожидал, что после репетиций как австрийских, так русских песен и гимнов мы будем два часа изучать смысл, производство и практичность «дымковской игрушки». Так же тихо, как на этих двух уроках, в нашем классе бывает редко, поскольку каждый может себе представить, как бабушка часами рисует керамическую фигуру, но мы редко бывает в этой ситуации.
Но как вы можете лучше познакомиться с культурой страны, чем с помощью точной ручной работы, в которой вы держите руку, как военные при снятии огнестрельного оружия (в мыслях вчера днем). Одно неточное движение может нанести большой урон. Кроме того, индивидуальность художника отражается в каждой фигуре. 

Benedikte Birkner (7.a)

Die Kunst in einer bemalten Tonpuppe mag schnell gefunden sein, doch in unserem Nachmittagsprogramm war sie nicht so leicht zu entdecken. Auf den ersten Blick war das über 100 Meter hohe Kosmonautendenkmal das einzige künstlerische Element im Weltraummuseum der Stadt Moskau. Wenn man hier Makrokunst entdecken will, so muss man umdenken. Die Kunst ist hier mehr eine Eigenschaft, ein Können oder eine Fertigkeit. Und schlagartig quillt das Museum an Kunst über. Die Kunst, Raketen zu bauen und den Weltraum zu erobern, wird durch imposante, teilweise originale Exponate gezeigt. 

Kunst steckt also überall, vom kleinsten Farbtropfen bis zu den unendlichen Weiten des Weltalls. Was bedeutet das aber für uns? Der kleinste Fehler macht die Tonpuppe kaputt, das gleiche gilt auch im Weltall, nur das hier ein Fehler gravierender ist und Menschenleben kosten kann. Dies nimmt man im Museum mit großem Respekt wahr. 
Deshalb können wir diese Künste nur mit Ehrfurcht bewundern, sowohl im Großen, als auch im Kleinen. 

Benedikt Kropatschek (7.b) 

Blick auf das Denkmal der russischen Raumfahrt

11.10.2018

In Mitten eines grauen Meeres ist doch auch ein wenig Grün

Moskau ist eine gigantische Stadt, in der es nur so von riesigen Betonklötzen wimmelt. Verständlich: Man will viele Einwohner möglichst platzeffizient unterbringen. Das sollte man allerdings nicht falsch verstehen. Moskau hat seine schönen „Plätzchen“, wie das moderne Moskau City oder die alten klassischen Bauten, beispielsweise die Stalin-Gebäude. Auch tragen die Parks zu der Schönheit Moskaus bei. 
Ein Park, durch den man neben der Natur auch noch die Moderne ins Zentrum von Moskau neben dem Roten Platz bringen will ist der Парк Зарядье. Hier wurde das alte Hotel Рoссия durch einen Park im modernen, fast futuristischen Look ersetzt. Zwischen Wald, Steppen und Tundra-Elementen wurden geschwungene Glasgebäude „eingesetzt“. Ein essentieller Teil des Парк Заряадье ist außerdem eine neuartige „Halbbrücke“ die über der Straße und dem Moskaufluss „schwebt“.
Benedict Jansen (7.c)

Beziehungen zwischen Russland und Österreich

Zwischen Russland und Österreich gibt es schon seit vielen Jahren sowohl eine gute wirtschaftliche als auch eine gute zwischenmenschliche Beziehung. Diese wird jedoch nicht nur durch Diplomaten erhalten und gepflegt, sondern auch durch langjährige Schüleraustausch-Programme zwischen den beiden Staaten. Das Schottengymnasium betreibt diesen Schüleraustausch mit der Schule Nr. 1434 seit 30 Jahren. Beide Schulen profitieren davon sehr, da es die Sprachkenntnisse einerseits in Deutsch und andererseits in Russisch stark verbessert. 
Die Beziehungen zwischen beiden Ländern wurden im 16. Jahrhundert durch Siegmund von Herberstein eingeleitet, der diplomatische Reisen nach Russland unternahm. Joseph II. verstärkte die diplomatischen Beziehungen zu Katharina II. und unternahm zwei Reisen nach Russland. Die Zusammenarbeit auf dem Balkan wurde verstärkt, als Österreich und Russland 1788-1791 einen gemeinsamen Krieg gegen das Osmanische Reich führten.

Lukas Becher (7.b) 

 


12.10.2018

Eintauchen in die russischen Wertvorstellungen

Heute stand der Besuch der Tretjakow-Galerie, die der Moskauer Kaufmann P. M. Tretjakow der Stadt Moskau vererbt hat, auf dem Programm. Besonders hervorgestochen ist uns die unterschiedliche Auffassung von Schönheitsidealen bei den russischen Malern.
Ihnen geht es primär um die inneren und nicht ausschließlich um die äußeren Werte als auch Merkmale der unterschiedlichen Individuen, die im Kontrast zu den westlichen Künstlern stehen, welche sich auf Äußerlichkeiten beschränken. Dadurch werden Frauen auf manchen Gemälden anders dargestellt, wie zum Beispiel, dass sie maskuliner abgebildet werden. Dies kann ein Kennzeichen für ihre soziale oder politische Stellung sein. Als Beispiel wurde hier Kaiserin Elisabeth angeführt, die die Stellung eines Feldherrn eingenommen hat, obwohl gleichzeitig ihre weiblichen Attribute unterstrichen wurden. Zum Abschluss der Führung haben wir auch noch einige orthodoxe Ikonen bewundert, welche die tiefe Verankerung des Glaubens in der russischen Kultur widerspiegeln.
Dieses Erlebnis hat uns veranschaulicht, dass den Russen die inneren Werte mehr am Herzen liegen, als es in der westliche Gesellschaft der Fall ist; uns beide hat dies besonders zum Nachdenken über unsere eigene Weltanschauung angeregt.

Погружение в ценности мировоззрения русских

Сегодня 12 октября 2018 года мы побывали с нашей русской группой в Третьяковской галерее,  которую московский купец Третьяков завещал городу. Особенно поразительно разное понимание идеальной красоты со стороны русских художников.
Для них главную роль играют внутренние ценности, а не только исключительно внешние признаки при характеристике различных персонажей,  что противостоит западному стилю,  который сводится к изображению внешнего. Поэтому женщины на многих картинах изображены по- другому,  например,  более маскулинно. Это может указывать на их социальную или политическую роль. В качестве примера возьмем императрицу Елизавету,  изображенную в качестве полководца,  хотя ее женские признаки также подчеркнуты. В конце экскурсии мы были под впечатлением также от некоторых православных икон, которые отражают глубоко укоренившую веру в русской культуре.
Эта экскурсия показала нам, что русские предпочитают внутренние ценности в противоположность западному обществу, и заставила нас задуматься о нашем собственном мировоззрении.

Leonie Nikolakis & Julian Bruck (7.b)



13.10.2018

Puzzlespiel der Freundschaft

Die erste Woche in Russland ist bereits um, eine weitere steht uns noch bevor: genau Halbzeit sozusagen. Daher passt es umso besser, dass heute - genau in der Mitte des Aufenthalts – einer, wenn nicht sogar der Höhepunkt der Reise stattfand. Der Festakt zwischen der Gastgeberschule Nr.1434 und unserem Schottengymnasium war ein ganz besonderer, denn es galt das 30-jährige Bestehen und Stattfinden des Schüleraustauschs zu feiern.
Im Zuge des Festakts boten sowohl russische, als auch österreichische Schüler Gesanges- und Tanzeinlagen dar: alles war für sich lang geprobt worden, doch heute musste es auch zusammenpassen – was perfekt funktionierte. Ein schönes Zeichen dafür also, dass Russland und Österreich, wohl verschieden, dennoch ein gelungenes Ganzes bilden.

Первая неделя в России уже прошла, вторая ещё не началась. Это хорошо. Сегодня – главный день нашего путешествия. Это был особенный праздник, потому что это 30-ый юбилей обмена между школой 1434 и Шоттенгимназией. Во время праздника русские и австрийские школьники танцевали и пели, а их выступления дополняли друг друга. Это хороший знак, что Россия и Австрия, такие разные, могут быть как единое целое.

Matthias Stifter (7.b)


14.10.2018

Das prunkvolle russische Ballett

Heute erwartete uns eine sehr schöne Ballett-Aufführung im Kreml. Wir sahen uns Zoluschka an. Sehr interessant war, dass es einige Abweichungen zur österreichischen Fassung des Märchens gab. So war mir nicht bekannt, dass Zoluschka von drei Prinzen aus China, Spanien und dem Prinzen der Tschuktschen beschenkt wurde, doch die Geschenke von ihren Schwestern gestohlen wurden, die damit angaben. Weiterhin war auch sehr bemerkenswert, dass, als der Prinz den Schuh den Prinzessinnen der drei Prinzen anprobieren wollte, ihm nur die Tschuktschen, ein Volk aus Russland, bereitwillig entgegenkamen, während die anderen sich weigerten. Eventuell war dies ein sehr amüsanter kleiner Wink aus der Zeit der Sowjetunion, in der dieses Stück geschrieben wurde. In der Pause ging es dann rauf aufs Dach, wo wir einen tollen Blick auf den Kreml und die Moskauer Innenstadt genießen durften. 
Das war ein toller Tag, doch nur einer von vielen im schönen Russland.

Великолепный Русский Балет 
Сегодня нас ожидало очень красивое балетное представление в Кремле. Мы смотрели балет «Золушка». Было очень интересно, так как в русской версии сказки много отличий от австрийской версии. Так, например, я не знал, что Золушка получала подарки от принцев Китая, Испании и от принца Чукч и что её сестры крали у неё подарки и хвастались ними. Кроме того было также очень примечательно, что когда принц хотел примерить хрустальную туфельку принцессам трёх государств, только Чукчи, народ из России, реагировали дружелюбно. Возможно это был отголосок от времён Советского союза, в которой этот балет был написан. 
В перерыве мы ходили на крышу здания Кремлёвского дворца, где мы могли наслаждаться видом на Кремль и на центр Москвы. Это был очень хороший день, только один из многих дней в красивой России.


Elias Rozanics (7.a)

15.10.2018

Vom Zungenbrecher zum Volksdiplomaten

Die Schule begann am Morgen um 8:30 mit dem Fach Russisch. Diesmal drehte sich alles um den Buchstaben „ж“, gesprochen (stimmhaftes) „sch“. Dazu starteten wir mit einem Zungenbrecher, der von jedem einzeln aufgesagt werden musste, bis jeder ihn konnte: „У ежа ежата, у ужа ужата.“. Anschließend wurden uns Videoaufnahmen von früheren Schüleraustauschen gezeigt, die die Schüler selbst erstellt hatten.
Unser Besuch in der österreichischen Botschaft wurde durch einen Empfang des Botschafters Dr. Eigner eingeleitet. Er erzählte uns über die interessante Vergangenheit des Hauses und erklärte, dass im Laufe der Geschichte schon viele historische Persönlichkeiten in dem Gebäude genächtigt hatten, wie beispielsweise Winston Churchill. Als Pater Sebastian den Botschafter nach einem Tipp für die Schüler fragte, meinte dieser, dass man manchmal im Leben gewisse Risiken eingehen muss, um seine eigene Bestimmung zu finden. Dabei betonte er etwas Erstaunliches, was man nicht allzu oft hört: „Improvisieren ist nicht schlecht!“

От скороговорки до национального дипломата
Занятия в школе начались в 8.30. На этот раз речь шла о букве «ж», произнесенной «zh». Чтобы сделать это, мы начали с тренировки языка. Каждый должен был произнести в отдельности, пока каждый не научился произносить его: «У ежа ежата, у ужа ужата». Затем нам показали видеозаписи ранних студенческих обменов, которые студенты создали сами.
Во время нашего визита в посольство Австрии присутствовал посол Dr. Eigner. Он рассказал нам об интересном прошлом посольства и объяснил, что в истории многие исторические деятели провели ночь в здании, например, Уинстон Черчиль. Отец Себастьян попросил посла объяснить, что иногда приходится рисковать жизнью, чтобы найти свою собственную судьбу. При этом он сказал нечто  удивительное, что мы не часто слышим: «Импровизация не плоха».

Marcel Menzel (7.c)

„Gemeinsam bauen wir die Kirche wieder auf“

Wir kommen in ein beeindruckendes „Haus“, dessen Geschichte alles andere als uninteressant ist. Anfang des 19. Jh. wollte man eine orthodoxe Kirche errichten, die die Dankbarkeit für den verlustreich errungenen Sieg gegen Napoleon ausdrücken sollte. Doch der Bau verzögerte sich, und als man dann begann, entwickelte sich ein Streit zwischen dem Zaren, der vor hatte, die Kirche mit byzantinisch geprägtem Marmor auszukleiden, und den Kirchenvätern, die den russisch-orthodoxen Ikonen treu bleiben wollten. Schließlich wurde die Kirche dann endlich – nach über 40 Jahren Bauzeit – das erste Mal fertiggestellt. Nachdem die Sowjets das Gebäude in den 30er Jahren gesprengt hatten, um ein Schwimmbad zu errichten, wurde es nach dem Ende der UdSSR binnen Kurzem wieder aufgebaut.
Man könnte meinen, die Religion habe über die weltlichen Einflüsse gesiegt; und dieser Gedanke wird gefestigt, sobald man das monumentale Gebäude betritt und sich beispielsweise allein den Aufwand vorstellt, eine komplette Kuppel in über 90m Höhe zu bemalen, oder die unglaublich detaillierten Ikonen betrachtet.
Gemeinsam wurde die Kirche wieder aufgebaut – nicht nur dieses eine Haus.

«Вместе мы восстанавливаем церковь»
Мы приходим в впечатляющий дом с интересной историей. В 19. веке они хотели построить церковь -за победы над наполеоном. Потом развиваться конфликт между царем, который хотел церковного мрамора и между отцами церкви, который хотели иконы. Через 40 лет церковь была закончена. Советы разрушили церковь и построили бассейн. После окончания СССР церковь была перестроена.
Можно подумать, что религия восторжествовала над мирскими влияниями – эта мысль подтверждается, когда вы входите в церковь.
Вместе церковь была перестроена, и не только этот дом.
Philipp Schreiner (7ab)

Kuppel der Christus-Erlöser-Kathedrale

Außenansicht der Christus-Erlöser-Kathedrale

16.10.2018

Moskau in Moskau

Bevor wir in der russischen Hauptstadt ankamen, stellte ich mir den Kreml als ein Regierungsgebäude von der ungefähren Größe wie die Hofburg vor. Heute habe ich jedoch nach einer netten Führung durch das Kremlgelände erfahren, dass diese berühmte Sehenswürdigkeit nicht nur riesig ist, sondern dessen Mauern früher das noch kleine Moskau umgaben. An einem Platz alleine stehen im Kreml drei große und prunkvolle Kathedralen. Die größte von ihnen, die Mariä-Entschlafung-Kathedrale, diente den Zaren als Krönungs- und Vermählungskort. Die unzähligen Gotteshäuser im Kreml und ein Treffen mit dem Außenminister der russischen Kirche im Danilow-Kloster geben mir eine Vorstellung, wie wichtig der Glauben für die Herrscher und für das ganze Land war und ist.
Alexander Höcher (7.a) 

Kreml in neuem Antlitz

Besonders einprägsam und spannend war am heutigen Tag die Führung durch die andere Seite der Kremlmauern, die mir zugegebener Maßen etwas besser in Erinnerung blieb als die Audienz im Danilov- Kloster. Auch wenn ich den Besuch bei Metropoliten Hilarion mit Spannung erwartete, lag mein Interesse doch eher im Besichtigen der Gebäude der 1030 Jahre alten Kirche Russlands als in einer Privataudienz.
Was den Kreml angeht, sind mir mehr oder weniger drei Kirchen vollständig in Erinnerung geblieben, die ich hier reflektierend in einer Art literarischen Liste aufführen werde: 
1. Die Maria-Verkündigungskathedrale ist in kurzer, aber prägnanter Weise beschrieben. Erbaut 1489 diente die Kirche bis zur Revolution 1917 als Hauskirche aller russischen Zaren.
2. Die Erzengel-Michael-Kathedrale oder auch Maria-Entschlafung-Kathedrale wurde im Jahre 1505 erbaut und prägt als Mittelpunkts der Festung das architektonische Bild des Kremls.
3. Die letzte Kirche, die wir heute besichtigten, trug, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, den Namen „Ivan der Große“ und ist mit einem prunkvollen Glockenturm, dessen vorgesehene Glocke nicht in Betrieb und hinter den Mauern der Kirche Teil der Ausstellung ist, mit ca. 80 Meter der höchste Turm des Kremls.
Ein großes Fragezeichen hinterließen heute die Grabungsarbeiten unmittelbar vor der zuletzt genannten Kirche. Die einzige Information, die uns gegeben wurde, war, dass Präsident Putin mit der Rekonstruktion der von den Sowjets zerstörten Klöster, deren Grundrisse dort unter anderem gefunden wurden, auf große Probleme stößt und dass ihm von der UNESCO eine ordentliche Absage erteilt worden war.

Особенно незабываемым и захватывающим сегодня был тур по другой стороне кремлевских стен, который, по общему признанию, был лучше, чем в Даниловском монастыре. Хотя я с нетерпением ждал своего визита к митрополиту Илариону, меня больше интересовало посещение зданий 1030-летней Церкви России, чем частной аудиенции. Что касается Кремля, то я более или менее полностью вспомнил три церкви, которые я  здесь перечислю:
1. Благовещенский собор построен в 1489 году, церковь служила домашней церковью всех русских царей до революции 1917 года. 
2. Собор Архангела Михаила или Успенский собор Марии был построен в 1505 году и формирует архитектурный образ Кремля как центра крепости. 
3. Третий и последний храм, который нам позволили посетить сегодня, хотя я не уверен, носил имя «Иван Великий» с великолепной колокольней. Предназначенный ему колокол не используется и является частью выставки за стенами церкви, около 80 метров – самая высокая башня Кремля.

Florian Eller (7.a)

 

17.10.2018

Statt verstaubter Regale moderne Technik

Heute, am 17. Oktober 2018, besuchten wir vormittags das Puschkin-Institut. Die Vorstellung einiger Schüler bezüglich verstaubter Bücher und endloser Bücherregale wurde eben so wenig erfüllt wie die der Qualität des Essens in der Mensa. Besonders großen Anklang fand hier das Hauptgericht, Nudeln in Fischsauce.
Die Räumlichkeiten, in denen wir die Chance hatten, unser Russisch bezüglich Grammatik und und Redefluss noch weiter zu verfeinern, bargen, wie in Russland üblich, die für uns Österreicher ungewohnten technischen Spielereien, angefangen bei Bildschirm statt Tafel und Plastikstiften statt Kreide. Russland übertrifft die meisten Erwartungen, schließlich gibt es nicht umsonst die simple Feststellung «Эта Россия!» – „Das ist Russland!“

вместо пыльных стеллажей современные технологии
Сегодня, 17 октября 2018 года, утром мы посетили Пушкинский институт. Представление некоторых учеников о пыльных книгах и бесконечных книжных полках было так же мало выполнено, как качество еды в столовой. Основное блюдо, лапша в рыбном соусе, было особенно популярно здесь.
Помещения, в которых у нас была возможность доработать нашу русскую грамматику и беглость, как обычно в России, содержали технические гаджеты, незнакомые нам австрийцам, начиная с экрана вместо доски и пластиковых карандашей вместо мела. В целом, все ожидания превышают ожидания, ведь недаром простое заявление «Эта Россия!»

Stephan Steiner (7.c)

Im Puschkin-Institut

Vor dem Gebäude des Instituts befindet sich ein Park mit einem Denkmal Puschkins; dort machten wir zuerst einige Fotos.
Gleich am Anfang fällt auf, dass es Studenten aus der ganzen Welt in das Institut verschlägt. Vielleicht wurden so einige niedrigen Erwartungen getäuscht, als der Unterricht begann. Zuerst haben wir uns ein Video mit Aufnahmen von Moskau angeschaut, mit einem alten bekannten russischen Lied. Diesen kleinen Film analysierten wir dann, indem wir verschiedene Sehenswürdigkeiten und Gebäude identifizieren mussten.
Anschließend wurden uns von der Lehrerin Arbeitsblätter ausgeteilt, die wir mit richtig konjugierten Verben ergänzen mussten.
Danach spielten wir noch ein Würfelspiel dazu.
Der Unterricht war durch die Videoanalyse, den Spielen und der Ergänzung des Liedes am Schluss der Stunde sehr abwechslungsreich und hat uns einen guten Eindruck gegeben, wie der Alltag am Puschkin-Institut abläuft.
Nach dem Unterricht aßen wir in der Mensa und kamen der langen Schlange zur Kassa gerade noch zuvor. Und auch hier wurden unsere Erwartungen übertroffen, denn das Essen war ziemlich gut. Es gab leckere Suppen, Nudelgerichte und ein vorzügliches Schokocroissant!

Nicolas Brandenstein (7.b)


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Benjamin Lach (7.a)

 


Das Filmstudio "Mosfilm"

18.10.2018

Über Zusammenarbeit und Hochzeiten

Was ist Zusammenarbeit? Nun, meiner Meinung nach ist Zusammenarbeit, wenn zwei wildfremde Personen in drei Sprachen versuchen, eine Aufgabe zu erledigen. Genau dies wurde uns an dem heutigen Tag in der Schule „Ramenki 1434“ als Aufgabe gegeben. Wir sollten uns neben eine/n russische/n Schüler/in setzen und Informationen über den Gegenüber herausfinden, wie z. B. Hobbys oder Lieblings-fächer. Am Anfang stand ich dieser Aufgabenstellung recht skeptisch gegenüber, doch mit der Zeit bereitete es mir eine große Freude, mit meinem weiblichen Gegenüber zu arbeiten. Ich brachte ihr etwas auf Deutsch bei, sie mir wiederum etwas auf Russisch. Englisch diente hier als eine Art Vermittlungssprache, mit der wir eventuelle Vokabellücken auffüllen konnten.
Am Nachmittag waren wir in Kolomenskoje, in einem rekonstruierten Holzpalast. Dieser wurde zu 90 Prozent dem Original aus dem 17. Jh. nachempfunden. Der Palast selbst ist in zwei Teile geteilt: den Paradeteil und die Gemächer der Zarenfamilie. Nach einer Führung durch den musealen Teil des Palastes nahmen wir an einer Schauhochzeit teil, die jenen aus dem 17. Jh. nachempfunden war. Einige Schüler nahmen bestimmte Rollen ein, wie Bräutigam und Braut oder die Eltern des Ehepaares. Für mich war sehr interessant zu sehen, wie sich alte Traditionen und Bräuche heutzutage in abgeänderter Form wiederfinden lassen. Wer in Österreich die beim Anschneiden der Hochzeitstorte die Hand oben hat, so heißt es, wird auch in der Ehe das Sagen haben. In Russland wird von einem Brotlaib mit Salz abgebissen. Wer das größere Stück abbeißt, wird in der Ehe das sagen haben.

Clemens Hausreiter (7.b)


19.10.2018

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Adriana Irinkova (7.b) & Matthias Stifter (7.b)




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