Moskau am Abend des 10.10.2015
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Schotten in Russland 2012


Der 24. Schüleraustausch des Schottengymnasiums mit der Moskauer Schule 1434 fand vom 13.-27.10.2012 statt. Der Einblick in das Leben eines orthodoxen Klosters und die Führung durch ein Moskauer Hotel, das von einem Burgenländer geführt wird, waren neu im Programm. Das Moskauer Partnergymnasium und die Gastfamilien gestalteten den Aufenthalt der österreichischen Schüler wieder interessant und abwechslungsreich.

Während dieser Reise entstanden zwei Videointerviews:

VIDEOINTERVIEW mit dem oberösterreichischen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer

Videointerview mit der österreichischen Botschafterin Dr. Margot Klestil-Löffler

Der erste Tag in Moskau

Am 14.10.2012 trafen wir uns in Ramenki vor dem Dom Kultury und gingen gemeinsam durch den Park zur U-Bahn, um zum Neu-Erlöserkloster zu fahren. Dort wurden wir bereits herzlich von Pater Sergij empfangen und zum Feiertag der Schutzmantel-Muttergottes in die Messe geführt, in der wir einen sehr eindrucksvollen Chor hören konnten. Nach der Führung durch die Klosteranlage und dem gemeinsamen Festessen mit den Mönchen sahen wir uns unterwegs noch ein anderes Kloster an. Dieses war der heiligen Matrona gewidmet. Etwas später fuhren wir in einem Reisebus durch die Moskauer Innenstadt, hielten an besonders wichtigen Plätzen und erfuhren Einiges über die Geschichte und Entwicklung dieser Stadt. Unsere russischen Freunde holten uns schließlich wieder am Dom Kulury ab und führten uns noch in ein Café. 

Nikolaus Luksch 7B

Der erste Tag in der Moskauer Schule Nr. 1434

Am Montag hatten wir uns bereits ein bisschen eingelebt und vor allem weniger Schwierigkeiten, uns mit unseren Gastfamilien auf Russisch zu verständigen. Wir verbrachten den ersten Vormittag in der Schule.
Zum Glück zeigten uns die Gastgeschwister den Weg in die Schule, den wir aufgrund der vielen gleich aussehenden Gebäude allein sicher nicht gefunden hätten. In der ersten Stunde lernten wir bekannte russische Zungenbrecher und deren Aussprache kennen, worauf wir zusammen mit unseren Gastgebern in einem sogenannten „Literaturcafé“ deutsche Gedichte mit deren russischen Übersetzung verglichen. Dafür hatten wir je mit einem russischen Partner ein Gedicht vorbereitet. 
Abgerundet wurde der Tag durch einen Besuch im bekannten Museum von Tropinin. Dieser russische Maler war einer der ersten, der einfache Bürger aus Moskau porträtierte und nach westlichen Vorbildern abbildete. Da während des Kommunismus ein Großteil historischer Stadtteile Moskaus zerstört wurden, hat diese Sammlung einen besonderen historischen Wert.
Nach einem kurzen Spaziergang auf dem Neuen Arbat hatten wir die Möglichkeit, im Dom Knigi (Haus des Buches) russische Literatur zu erwerben. Mit Einkäufen schwer beladen kehrten wir in unsere Familien zurück.

Dominik Stütz 7A

Tschaikovskijs Wohnhaus

Dienstag 16.10.2012 Heute lernten wir in der Biologiestunde ein besonderes in Russland beheimatetes Moos kennen. In der Russischstunde sprachen wir über Synonyme, während sich die letzte Stunde mit der Geschichte des Vaterländischen Krieges, mit Kutuzow und dessen Feldzug gegen Napoleon beschäftigte.
Nach dem Mittagessen fuhren wir 2 Stunden mit dem Bus nach Klin zum Wohnhaus Tschaikovskijs. Dort sahen wir das Haus, in dem der Komponist lebte, arbeitete und unter anderem auch seine Sechste Sinfonie schrieb. 

Sebastian Bobik 7B

Der Stalin-Bunker

Der 17.10.2012 war ein eindrucksvoller Tag. Schüler des Schottengymnasiums besichtigten zum ersten Mal den sogenannten Stalin-Bunker, einen der wenigen zugänglichen Ersatzbunker von Josef Stalin. Das auch für uns gut versteckte, während der Zeit der UdSSR geheim gehaltene Bauwerk, dessen Decke und Wände 6 Meter dick sind, ist Besuchern erst seit einigen Jahren zugänglich.
Zurückgekehrt in die Innenstadt, durften wir eine der schönsten Aussichten Moskaus genießen.Vater Maksim hatte uns auf die Galerie zu den Glockentürmen der Christus-Erlöserkirche geführt und es sich nicht nehmen lassen, uns alle Räumlichkeiten der Kirche zu zeigen, die durch ihre Größe und Schönheit unserer Gruppe sehr imponierten.
Auf dem Weg zum Empfang der Österreichischen Botschaft besuchten wir noch das Einkaufszentrum unter dem Manegenplatz, die Kazaner Kirche, das Warenhaus G.U.M. und den Roten Platz.
Obwohl wir erst den 17. Oktober schrieben, fand im Kempinski-Hotel „Baltschug“ der Empfang der Österreichischen Botschaft anlässlich unseres Nationalfeiertags statt, zu dem wir herzlich eingeladen waren. Der Empfang war in diesem Jahr besonders dem Bundesland Oberösterreich gewidmet. 25 % aller österreichischen Exporte kämen aus Oberösterreich, in dem 30% der heimischen Industrie beheimatet wären, die Anzahl der russischen Urlauber sei dort im letzten Jahr um 50% gestiegen, meinte der oberösterreichische Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer in seiner Rede.
Im Laufe des Abends konnten wir viele Gäste der Botschaft interviewen. Uns interessierte, warum man gerade heute Russisch lernen sollte.

Johannes Reichmann 7B

Die reiche Galerie des Kaufmanns Tretjakov

Donnerstag, der 18. Oktober war ebenfalls besonders aufregender Tag. 
Wir hatten unsere erste Tanzstunde mit den russischen Schülerinnen und erarbeiteten zusammen eine „Russische Quadrille“. 
Die Nachmittagsexkursion startete am Manege Platz, unter dem sich ein sehr populäres unterirdisches Einkaufszentrum befindet. Vor dem Roten Platz standen wir an jener Stelle, die man „Nullpunkt Russlands“ nennt, von dort aus werden Entfernungen geographischer Punkte in Russland gemessen. 
Nach einer interessanten, allerdings vom Regen gestörten Exkursion, machten wir uns auf den Weg zur Tretjakov-Galerie. Tretjakov war ein reicher Moskauer Kaufmann, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts leidenschaftlich Gemälde sammelte. Heute beherbergt das Museum verschiedenste Werke aus allen Kunstepochen der Russischen Geschichte. Unter anderem zeigte man uns Ikonen berühmter Maler wie zum Beispiel jene vom Johannes dem Griechen. Anfang des 15. Jahrhunderts schuf der Mönch und Künstler Andrej Rubljow seine berühmte Dreifaltigkeitsikone. Die vielen Blautöne symbolisieren das himmlische Reich. In einem anderen Teil der Galerie sahen wir Kunstwerke aus dem 18. bis Mitte 19. Jahrhunderts, wie zum Beispiel das Porträt A.S. Puschkins, Bilder des großen Künstlers I.A. Krylov und das bekannte Gemälde „Bären im Wald“ von I.I. Schischkin. Wir sind an diesem Tag wieder mit vielen Eindrücken nach Hause gegangen.

Philipp Weber 7B

Ein besonderer Empfang in der Österreichischen Botschaft

Freitag, der 19.10.2012 Am Vormittag gingen wir wieder in unsere Partnerschule Nr. 1434 und hatten drei Stunden Unterricht (Russisch, Kunst, Geschichte). Wir erfuhren, weshalb 2012 ein besonderes Jubiläumsjahr der russischen Geschichte ist: Man begeht die 200-Jahr-Feier des Vaterländischen Krieges 1812.
Nach dem Mittagessen besuchten wir einen sogenannten „Palast der Jugend“. Dort verbringen Kinder im Alter von 4 – 17 Jahren nach der Schule ihre Freizeit. Man kann dort zum Beispiel basteln, weben oder Fremdsprachen erlernen. Da dieses Angebot vom Staat finanziert wird, ist es kostenlos.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Botschaft. Da wir aber noch Zeit hatten, besichtigten wir die Kirche des Heiligen Elias. Ursprünglich war sie eine Holzkirche gewesen, die  im 14. Jahrhundert an einem Tag erbaut worden war. Nach einem Brand wurde sie als Steinkirche wieder aufgebaut. Die Kirche besteht heute aus einem Vorraum, einem Hauptraum und dem Altar.  Das Gotteshaus war während der vielen Kriege und selbst während der Sowjetzeit nie geschlossen worden, weshalb dort viele Ikonen erhalten blieben. 
In der Botschaft der Republik Österreich waren wir zu einem privaten Empfang der Botschafterin Margot Klestil-Löffler geladen. Es war für mich sehr interessant, etwas über den diplomatischen Alltag zu erfahren. 

Videointerview mit der österreichischen Botschafterin

В первой половине дня мы посетили школу и у нас было три урока в школе (2 урока русского языка и урок истории). Мы узнали о Великой Отечественной войне 1812 года, так как в этом году отмечается 200-летие этого события. После обеда мы пошли в центр досуга для молодых людей. Там дети с  4 - 16/17 лет могут проводить свободное время после школы. Существует также возможность изучать иностранные языки, например, французский, немецкий, испанский. Этот центр был основан в 1932 году. Можно также заняться вышивкой или каким-то другим ремеслом. Этот центр спонсируется государством и является бесплатным. 
Потом мы осмотрели церковь св. Элиаса. Это церковь была построена в 14 веке и сначала была деревянной. В 16-м веке она была уничтожена и перестроена в каменную. Церковь состоит из прихожей, главного зала и алтаря. Церковь не закрывалась во время войн. В советское время туда были привезены иконы из других разрушенных храмов. Мы также увидели там знаменитную икону «Радость скорбящих». 
После церкви мы пошли на прием к австрийскому послу, который рассказал нам много интересного о дипломатической жизни. Была очень дружественная атмосфера. Так прошел очень интересный и хорошый день.

Lukas Schwab-Trau 7A

Das Dreifaltigkeitskloster des Hl. Sergius

Obwohl schon Wochenende war, trafen wir uns am Samstag, den 20. 10 um 8 Uhr beim Dom Kultury, um nach Sergiev Posad zu fahren. Nikolai Tschesnokow, ein Priesterseminarist an der dort untergebrachten Moskauer Geistlichen Akademie, ist unserer Schule als ausgezeichneter Führer durch die Klosteranlage bereits wohlbekannt. Er zeigte uns nicht nur viele Ikonen, sondern
auch eine besondere Hallenkirche, die Refektoriumskirche genannt wird. Während der Zeit der Sowjetunion war sie eine Kaserne. Gleich daran angrenzend: der Glockenturm mit der größten und schwersten (72 Tonnen) Glocke Russlands in Verwendung. Zur Sowjetzeit hatten Kommunisten  versucht die Glocken zu zerstören und sie vom 88 Meter hohen Turm geworfen. Doch hatte man sie erst von Hand zerstören und der Waffenproduktion zuführen können. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in der Akadmie zeigte uns Nikolaj noch das kirchliche Museum und präsentierte uns viele Ikonen, Schnitzereien, Statuen und auch Bilder früherer Patriarchen. Um 15.00 Uhr machten wir uns auf die Heimfahrt, nach einem zwar anstrengenden, aber eindrucksvollen Tag.

Мы встретились в субботу 20- ого октября у Дома культуры, хотя это был выходной, чтобы поехать в Сергиев Посад. Семинарист по имени Николай Чесноков, который учится в московской духовной академии, был предоставлен нашей школе как прекрасный гид монастыря. Он показал нам не только много икон, но и один особый храм, который называется Трапезная церковь. Гид рассказал нам, что в советское время она служила казармой. Недалеко от нее находится: колокольная башня с самым большим и тяжёлым (72 тонны) действующим колоколом России. В советские времена коммунисты попробовали разрушить колокола и бросили их с 88 метров высоты с высокой башни.
Потом их разбили руками, чтобы из них сделать оружие. После вкусного обеда в Академии, Николай показал нам ещё церковный музей и представил нам много икон, работ по дереву, статуи, а также картины с изображением предидущих патриархов. В три часа после обеда мы направились домой полные впечатлений, усталые, но радостные. 

Stephan Schwab 7A

Schifffahrt auf der Moskva

Am Sonntag, dem 21.10. konnten sich alle Schüler nach einer langen Woche etwas ausschlafen. Im Programm war für den heutigen Tag ein „Tag mit der Familie“ geplant. Dieser Tag war für jeden individuell. Ich traf mich um etwa 1 Uhr nachmittags mit Johannes Reichmann, Johannes Steger und ihren Gastschwestern. Sie hatten für uns eine Bootsfahrt über den Fluss „Moskva“ durch ganz Moskau geplant. Am Ufer der Moskva angekommen, machten wir es uns in dem feinen Boot gemütlich, und bald darauf legten wir ab. Wir fuhren durch das Zentrum Moskaus und sahen viele Sehenswürdigkeiten, die wir bereits in der Woche davor besucht hatten. Wir fuhren am Denkmal Peters des Ersten, beim Moskauer Luzniki-Stadion, beim Kreml und sogar bei bei der Christus-Erlöserkirche vorbei. Die Position vom Strom aus bot einen hervorragenden Platz für Fotos und wir konnten dadurch auch noch einen schönen Überblick von Moskau gewinnen. Zum Ausklang gingen wir am Abend ins Kino, wo wir uns einen russischen Horrorfilm ansahen. Überraschender Weise konnten wir mehr als erwartet von dem Film verstehen. Für mich war dieser Tag ein sehr wichtiger, bei dem ich die Gastfreundschaft meiner Familie außerordentlich genießen konnte.

Der Kreml

Dienstag, 23.10.2012 Der elfte Tag unserer Russlandreise begann, wie gewöhnlich, um 8:30 in der Schule. Diesmal konnten wir unseren Sprachwortschatz um mathematische und chemische Begriffe erweitern. Außerdem lernten wir einige russische Märchen wie z.B. Kolobok kennen. Nach dem üblichen Mittagessen machten wir uns auch schon auf den Weg zu unserer täglichen Dosis Kultur:
Der Kreml, der nicht nur der Amtssitz des russischen Präsidenten ist, sondern auch kulturell viel zu bieten hat, hat schon eine lange Geschichte hinter sich: Ursprünglich als Festung zum Schutz und als Demonstration von Macht gebaut (was die bis zu 15 m hohen und bis zu 6 m dicken Mauern und die Tatsache, dass er nie im Sturm erobert wurde, nur unterstreichen), wandelte der Kreml im Laufe der Zeit immer mehr zu einer exklusiven „Stadt“ der Kirchenoberhäupter, Zarinnen und Zaren. Niemand außer ihnen und den hochgestellten Bürgern hatte Zutritt zu diesem Gebiet. 

Heutzutage ist das zum Glück anders: Bis auf die Hochsicherheitsgebäude (wie z.B.: die Wohnquartiere des oben genannten Präsidenten oder politisch wichtige/kritische Bereiche) ist der Kreml frei begehbar. Unsere Fremdenführerin zeigte uns unter anderem die „Zarenkanone“, die damals größte, (theoretisch) funktionierende Kanone der Welt, aus der aber nie abgefeuert wurde und die im Grunde nur zur psychologischen Kriegsführung der Russen gehörte. Weiters besichtigten wir noch die „Maria-Entschlafungs-Kirche“, in welcher Zaren gekrönt und Patriarchen ernannt wurden, und die Erzengel-Michael-Kirche. Diese beiden heiligen Orte stellten den Höhepunkt unserer Tour dar, nicht zuletzt wegen ihrer wunderschönen Ikonostasen und Fresken.

So endete nach unserer Kremlführung auch ein weiterer Tag im interessanten, kalten Moskau. 

На одиннадцатый день нашего путешествия у нас проходили уроки математики, химии и русского языка. После этого мы отправились в Кремль. Кремль является центром Москвы. Он символ власти и никогда его не захватывали штурмом. Никто кроме царя, патриарха и московской знати не мог входить в Кремль. Гид нам показала Царь-пушку, Царь-колокол, Храм Успения Богородицы и Храм Архангела-Михаила. Царь-пушка является самой большой пушкой в мире, но она, к сожалению, никогда не стреляла. Храм Успения Богородицы — как говорят русские, намоленный и красивый храм. Там короновали царей и назначали патриархов. Очень красивыми мне показались фрески и иконостас храма. 

Oliver Peck 7B

Ein Festakt unter Beteiligung der ganzen Moskauer Schule
Am Freitag trafen wir uns erst um 9:45 in der Schule, denn für diesen Tag waren nur zwei Programmpunkte geplant. Erstens würde um 13:30 im Festsaal der Schule zum Abschluss der ersten Hälfte des Austauschs eine Veranstaltung mit Vorführungen russischer und österreichischer Tänze und Lieder stattfinden und zweitens hatten wir Karten für den „Большой Московский Государственный цирк“, den Großen Moskauer Staatszirkus.
Nach dem Mittagessen in der Schulkantine - wir wurden mit  russischer Kartoffelsuppe und Geflügelleber verköstigt -  begannen die Aufführungen. Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Walzerformationen der russischen Schüler, die uns durch entsprechende heimatliche Klänge perfekt auf unser Singen der Bundeshymne zum Nationalfeiertag einstimmten. Danach folgten - neben den  Liedern, die wir präsentierten, darunter  Катюша,  Подмосковные вечера, „In die Berg bin i gern“, „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“,  und einigen Tänzen zu bekannten russichen Melodien -  kurze Vorträge unserer Schüler auf Russisch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Moskau.
Zum Ende wurden noch Blumen überreicht, Dankesgrüße ausgetauscht und die Direktorin der Schule betonte in ihrer Abschlussrede besonders die Herzlichkeit, von der dieser Austausch und die Zusammenarbeit geprägt war.
Um 6 Uhr traf man sich wieder beim Дом культуры, um gemeinsam zum Zirkus zu fahren, wo wir schließlich eine phantastische Show erlebten. Gezeigt wurden Geparden, Eisbären, Kängurus  und Kamele mit den verschiedensten Kunststücken, sowie eine Reihe akrobatischer Höchstleistungen. 

Alexander Götz 7A

Russischunterricht im bekannten Puschkin-Institut

Mittwoch, 24.10.2012 Heute trafen wir uns schon um 8 Uhr vor dem Dom Kultury, um wiederum Russischunterricht zu besuchen. Diesmal allerdings nicht wie gewöhnlich in der Schule, sondern am Puschkin-Institut (Staatliches Institut für Russisch benannt nach A.S.Puschkin),  der bedeutendsten Hochschulen für Russisch in Moskau. Nach einer etwas langwierigen „Anreise“ durch die Moskauer Staus hatten wir dort einige Stunden Unterricht. Das Wichtigste dabei war das Sprechen auf Russisch: sowohl alleine, z.B. über sich selbst, als natürlich auch miteinander. Nach dem Mittagessen in der Kantine des Instituts begaben wir uns in Richtung Kreml, um die „Oruscheijnaja Palata“, die „Rüstkammer“ (wobei der Ausdruck Schatzkammer trefflicher ist) zu besichtigen. Dort sahen wir von historischen Kleidungsstücken der Zaren und Zarinnen, prunkvollen Kutschen, Waffen bis zu verschiedenen Werken der russischen Schmiedekunst, wie Evangeliarhüllen, Pokale, Teller, Schmuck und andere Ziergegenstände.

Maximilian Frühschütz, 7A

Schottengymnasium




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